Satzung des Fitness- und Gymnastikclubs 1990 e. V. (FGC 1990)

§ 1   Name und Sitz

 

Der Verein wurde am 02. Juli 1990 gegründet und trägt den Namen Fitness- und Gymnastikclub 1990 e.V. Er tritt die Nachfolge der am 30. Januar 1985 gegründeten Wohngebietsgemeinschaft Apolda Nord an.

Der Verein ist im Vereinsregister Apolda unter der Nummer VR 63 eingetragen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2  Aufgaben und Zweck

 

Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Er wird insbesondere verwirklicht durch

die Förderung des Breitensports, die Durchführung eines regelmäßigen Übungs-und Trainingsbetriebes, die Organisation und Durchführung von Sportveranstaltungen, die Ausbildung und den Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigte  Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf auch keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3  Grundsätze

 

Grundlage der Vereinsarbeit ist das Bekenntnis aller Mitglieder des Vereins zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Der Verein vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie parteipolitischer Neutralität. Er fördert die soziale Integration ausländischer Mitbürger.

Der Verein tritt extremistischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen. Der Verein bietet nur solchen Personen eine Mitgliedschaft an, die sich zu diesen Grundsätzen bekennen.

Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen.

 

§ 4  Abteilungen

 

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung unselbstständige Abteilung gebildet werden.

Die Abteilungen organisieren den ordnungsgemäßen Ablauf des Übungs- und Trainingsbetriebes.

Die Abteilungen wählen auf ihrer Abteilungsversammlung einen Abteilungsleiter. Die Abteilungsleiter sind dem Vorstand gegenüber auskunfts- und berichtspflichtig.

Die  Abteilungen können sich eigene Ordnungen geben, die in Übereinstimmung mit den Gesamtinteressen des Vereins stehen müssen und zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung des Vorstandes bedürfen.

 

§ 5  Mitgliedschaft

 

 Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, fördernden Mitgliedern, Ehrenmitgliedern.

 

§ 6  Erwerb der Mitgliedschaft

 

Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden. Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung (Name, Beruf, Geburtsdatum, Wohnung) zu beantragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters.

Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann der Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.

Der Bewerber erhält nach Zahlung der Aufnahmegebühr und des anteiligen Jahresbeitrages die Vereinssatzung. Die Aufnahme gilt dann rückwirkend auf das Datum der Beitrittserklärung als vollzogen.

Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr beendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.

Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereines ist.

 

§ 7  Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Übungsstunden und Veranstaltungen des Vereins unter Aufsicht der Übungsleiter und Vereinsorgane teilzunehmen.

Die Mitglieder sind verpflichtet, den Zweck des Vereins nach Kräften zu fördern, Schaden von ihm zu wenden und die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen

Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich  nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.

Insbesondere erwartet der Verein die pflegliche Behandlung eigener sowie fremder Anlagen und Geräte. Soweit der Verein durch Verschulden eines Mitgliedes Schaden erleidet, ist ihm der Betreffende regresspflichtig.

Das Mitglied oder seine gesetzlichen Vertreter sind verpflichtet, dem Verein Änderungen des Namens und der Anschrift unverzüglich anzuzeigen.

Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Die Mitgliederversammlung kann auch weitere Beitragsformen, wie Aufnahmegebühren oder Umlagen beschließen.

Beiträge sind Bringschulden und bis zum 31. März des Kalenderjahres zu entrichten.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

 

§ 8  Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von einem Monat und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig. Der Austretende hat bis zum Ende des Geschäftsjahres seine Beiträge voll zu bezahlen.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden bei groben Verstößen gegen die Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane,

grobes unsportliches Verhalten, unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins insbesondere bei Kundgabe rechtsextremistischer, rassistischer oder fremdenfeindlicher Gesinnung, einschließlich des Tragens beziehungsweise Zeigens rechtsextremistischer Kennzeichen und Symbole.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig; sie muss schriftlich binnen drei Wochen nach der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

Ein Mitglied kann des Weiteren von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung der Beiträge oder Umlagen von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der Ausschluss kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf die Streichung zu enthalten hat, vier Wochen vergangen sind.

Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen drei Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.

 

§ 9  Organe

 

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 10  Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus:

- dem Vorsitzenden

- dem stellvertretenden Vorsitzenden

- dem Schatzmeister

- dem Schriftführer

- den Abteilungsleitern


Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Vertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Er  ist berechtig, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

- der Vorsitzende

- der stellvertretende Vorsitzende

- der Schatzmeister.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Der Jugendwart wird von der Vereinsjugend, die Abteilungsleiter werden von ihren Abteilungen gewählt und in den Vorstand berufen. Der Vorstand bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt.

Wählbar sind nur volljährige Vereinsmitglieder, die sich zu den Grundsätzen gemäß § 3 der Satzung bekennen und für diese innerhalb und auch außerhalb des Vereines eintreten.

Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig.

Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

 

§ 11  Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliedervollversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie sollte im 1. Quartal durchgeführt werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/4 der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.

 

§ 12   Zuständigkeit der ordentlichen Versammlung

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:

die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,

die Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,

die Wahl des Vorstandes, Berufung des Jugendleiters und der Abteilungsleiter,

die Wahl der Kassenprüfer,

die Entlastung des Vorstandes,

die Festsetzung von Beiträgen, Gebühren oder Umlagen und deren Fälligkeit,

die Genehmigung des Haushaltsplans,

Satzungsänderungen,

die Entscheidung über die Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen,

die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

die Beschlussfassung über Anträge,

die Auflösung des Vereins.

 

§ 13  Einberufung von Mitgliederversammlung

 

Die Einberufung  zu den Mitgliederversammlungen erfolgt unter Mitteilung der  Tagesordnung durch den Vorstand spätestens zwei Wochen vor Abhaltung schriftlich  durch Anzeige in einer Apoldaer Tageszeitung sowie auf der Homepage www.fgc-apolda.net. Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung der  abzuändernden Vorschrift wörtlich mitgeteilt werden.

 

§ 14  Ablauf und Beschlussfassung von der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung seinem Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der abgegebenen  Stimmen.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.

Eine geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn dies von den erschienenen Mitgliedern mit 1/3 abgegebener gültiger Stimmen verlangt wird.

Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Zur Auflösung des Vereins ist eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen  gültigen Stimmen erforderlich.

Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen und in der Einladung mitgeteilt worden sind.

Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden eingegangen sind. Später eingegangene Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer 2/3 Mehrheit bejaht wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

 

§ 15  Stimmrecht und Wählbarkeit

 

Bei Wahlen erfolgt in der Regel eine geheime Abstimmung. Stimmrecht und Wahlrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und Ehrenmitglieder.

Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die  das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

§ 16  Vereinsjugend

 

Durch den Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur   Selbstverwaltung im Rahmen der Satzung und der Ordnung des Vereins eingeräumt werden. In diesem Fall gibt sich die Jugend eine eigene Jugendordnung, die der Genehmigung des Vorstandes bedarf. Die Jugend entscheidet über die Verwendung der ihrer zufließen Mittel.

 

§ 17 Ernennung von Ehrenmitgliedern

 

Ehrenmitglieder sind verdiente Mitglieder, die den Zweck des Vereins im besonderen Maße gefördert haben. Über ihre Ernennung beschließt die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

§ 18 Kassenprüfung

 

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von vier Jahren zwei Personen zur Kassenprüfung. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.

Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereines einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Vorstandsmitglieder.

 

§ 19 Protokollierung von  Beschlüssen

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und des Vorstandes ist unter Angaben von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll ist von dem Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter und dem von dem Vorsitzende bzw. Versammlungsleiter jeweils zu benennenden Protokollführers zu unterzeichnen.

 

§ 20 Auflösung des Vereins

 

Bei Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Apolda.

Es muss dann zur Förderung gemeinnütziger sportlicher Zwecke Verwendung finden. Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vereinsvermögen.

 

§ 21 Inkrafttreten

 

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 21. März 2011 beschlossen worden und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.